SG Schneverdingen/Wietzendorf II-TuS Altwarmbüchen II1:3
Herren II: Auswärtsspiel des TuS Altwarmbüchen II gegen SG Schneverdingen/ Wietzendorf am 15.01.2005
Oder der verspätetste Spielbericht in der Geschichte des TuS
Die Fakten zum Spieltag, das Ergebnis lautet 3:1 (25:23, 25:19, 20:25, 25:23)Auswärtssieg. Wer lediglich an den Fakten interessiert ist, sollte sich die restlichen Zeilen sparen.
Nachdem wir uns 2004 als Tabellenzweiter in die Weihnachtspause verabschiedet hatten, begann das Neue Jahr 2005 mit dem Turnier in Algermissen für einige von uns etwas verkatert, aber dennoch wohl mit großem Spaßfaktor. An dieser Stelle ist lediglich unsere dritte Herren aus der Bezirksklasse hervorzuheben, die bei dem Turnier einen Sieg gegen einen Zweitplatzierten aus der Landesliga aufzuweisen hatte. Jungs, weiter so!
Mit Mike konnten wir gleich zum ersten Training einen "vielversprechenden" Trainingsgast begrüßen. Der Trainer nötigte ihn spontan sich vorzustellen. Didi, die Entscheidung liegt bei dir, aber da Levern noch einige Zeit hin ist... wie wär's mit "Ossi"?
Zum Wesentlichen: Im 1. Spiel des Tages, des letztplatzierten Schneverdingen gegen Nienhagen, war schnell klar, dass sich die Gastgeber zuhause sicherer fühlten und in der Lage sein würden, die Nienhägener mit gewieften Bällen, zumindest vorübergehend, in Verlegenheit zu bringen. Somit gelang ihnen auch ein verdienter Satzgewinn, mehr aber auch nicht. Am Ende siegte Nienhagen sicher mit 3:1.
Schließlich wurde es für die Rakete, Dr. Prosecco, den Praktikanten, das Energiekombinat Turbine Awb, Diego den Ballkünstler, Struppi mit dem schönen Haar, Trick Drik, den Kartoffelkaspar und BumBum Tobbe ernst. Wie der Auflistung zu entnehmen ist, waren wir in der Mitspielerzahl stark dezimiert (nur zu neunt) angereist. Angefeuert durch den angefeierten Mike, der löblicherweise gleich zum ersten Auswärtsspiel als mentale Unterstützung verpflichtet werden konnte, starteten wir stolprig. Es begann mit einem Kopf an Kopf Rennen, bei dem wir immer nur um eine Balllänge mit ein, zwei Punkten vorne lagen. Das reichte dann zwar, um den Satz mit Müh' und Not nach Hause zu daddeln, aber von einem konsequenten Spiel konnte keine Rede sein.
Im zweiten Satz sah die Sache freundlicher aus. Ulf konnte uns gleich zu Beginn des Satzes mit einer Aufschlagserie 6 Punkte in Führung bringen. Der Trainer würde das in etwa so kommentieren: "Das demonstriert ganz eindeutig die Effektivität eines druckvollen oder wahlweise taktischen Aufschlages." Gehässige Zungen würden diesen Umstand wie folgt begründen: "Vielleicht war es nur das Türsteherimage, das unserer Rakete an diesem Tag von der Tribüne aus attestiert wurde, mit der sie dem Gegner gehörig Respekt einzuflößen vermochte." Der Satz endete mit 8 Punkten Vorsprung für uns.
Der dritte Satz war eigentlich eine Steigerung des 2. Wir konnten ein solides Spiel aufbauen, in dem jede Chance konsequent genutzt wurde und auch individuelle Fehler Mangelware zu sein schienen, jedenfalls bis zum Stande von 11:3. Auch beim 13:5 oder 14:6 hatte alles den Anschein, dass wir das Spiel sicher nach Hause würden punkten können. Aber es war eben nur der Anschein. Nachdem unser Vorsprung dahingeschmolzen war, führten wir zwar trotzdem mit 17:15, gaben dann aber 5 Punkte in Folge bei gegnerischem Aufschlag ab. Der Gegner brauchte nicht mehr viel zu machen, gewehrt haben wir uns in dieser Phase nicht. Wir verloren den Satz verdient und gewannen dafür den Spott der Hallenbesucher.
Im 4. Satz war der Ehrgeiz wohl doch wieder geweckt und auch die Konzentration wieder fester Bestandteil des Spiels. Wenn wir uns auch relativ schwer taten, schafften wir es, in diesem Satz nicht ein einziges mal in Rückstand zu geraten. Der Satz ging denkbar knapp mit 25:23 zu unseren Gunsten aus, was uns schließlich mit 3:1 zwei weitere Pluspunkte in der Tabelle bescherte.
Die Gestaltung des Abendprogramms fiel uns sichtlich leichter. Bei Lui`s im "Grünen Jäger" fühlten wir uns denkbar wohl, konnten reichlich Kohlenhydrate nachführen, womit für den einen oder anderen das Tagesziel endlich erreicht zu sein schien. Der gepflegten Pöbelei waren somit Tür und Tor geöffnet. In diesem Sinne ... Wo ist's am schönsten? ...
23.02.2005 - Struppi (Jonas Wichern) - letzte Änderung am 26.08.2005
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