Die Beachsaison des Jahres 2004
Bei "Kaiserwetter" auf Borkum - Inselmeister 2004
An den ersten drei Wochenenden im August machen sich viele Beachvolleyballer zum Saisonabschluss auf nach Borkum: mit Sack und Pack nach Eemshaven in den Niederlanden, dann mit der Fähre übersetzen, Abgabe des Gepäckes auf die bereitstehenden Anhänger und der Bimmelbahn vom Inselhafen zum "Hauptbahnhof Borkum". Die Party- bzw. Urlaubsstimmung steigt mit jedem Meter, den man sich dem Strand nähert - für so manchen Spezialisten beginnt diese Stimmung natürlich schon am Fährhafen in Eemshaven und steigert sich mit jedem weiteren Döschen Bier...
Am "Hundestrand" angekommen, beginnt die klassische Gepäcksuche: natürlich nicht wie am Flughafen auf einem Laufband sondern in einem Getümmel von ca. 500 Menschen (pro Fähre...) aus drei Anhängern und natürlich auf einem Haufen...
Wenn alle eigenen Utensilien an den Mann/die Frau gebracht sind, zieht die Meute ächzend durch den tiefen Dünensand weiter an den Strand und es beginnt die Jagd nach den besten Zeltplätzen. Und wenn die Sonne dann noch so scheint, keine Wölkchen am Himmel sind und es praktisch windstill ist (wie am 06., 07. und 08. August), dann geht es auch sofort direkt auf die Spielfelder, um bis Sonnenuntergang noch ein paar Matches zu spielen. Und im riesigen Partyzelt geht danach für 2000 Leute die Post ab bis in die Morgenstunden...
Zum dritten Mal war auch das Team "Die Gnadenlosen" vom TuS Awb im Männer-Quattro-Wettbewerb dabei. Nach dem Vize-Titel aus dem Vorjahr gelang in diesem Jahr der große Wurf: alle Vorrundenspiele wurden gnadenlos gewonnen, so dass es wie im Vorjahr hieß: Party gewinnen am Samstag abend und am Sonntag dann um die Plätze 1-4 spielen. Mit unseren Zeltnachbarn aus Münchehagen-Hagenburg hielten wir ein gnadenloses Zechgelage bis in die Morgenstunden durch. Und im Unterschied zum letzten Jahr gingen wir am Sonntag auch pünktlich an den Start (und verschliefen nicht wieder das erste Spiel...). Gnadenlos brannte die Sonne auf die doch noch nicht ganz so frischen Köpfe, aber auch diesen Gegner (es waren unsere altbekannten Kontrahenten aus Groß-Buchholz, gegen die wir 'mal kurz auf Borkum ein Match austrugen...) konnten wir besiegen - im zweiten Spiel so gegen Mittag brannte die alte Sonne so richtig ohne Gnade allerdings kam ein kleiner Wind auf. Jetzt ging es um die Wurst: den ersten (und einzigen) Satz verloren wir knapp mit dem Wind um dann im zweiten Satz gegen den Wind mit fünf Punkten vorne zu liegen. Diese drei Punkte entschieden am Ende für uns, denn sowohl die "Meisterjäger" als auch wir, die "Gnadenlosen" gewannen das letzte Spiel.
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