Pfingstfahrt nach Epinay 2004
Am Pfingstwochenende ging es für die Volleyballer des TuS AWB wieder nach Epinay sous Sénart.
Es war das 23. Mal, daß dieser Austausch statt fand. Ebenfalls zu Pfingsten fand in Epinay das Ländertreffen der 3 Partnerschafts-Gemeinden (Epinay, Peaceaven und Isernhagen) statt. Dadurch konnte die Anreise der Volleyballer gemeinsam mit den Mitgliedern des Partnerschaftkomitees (IBI) erfolgen, was uns sehr gefreut hat.
Am Freitag um 22 Uhr war Abfahrt (Schulzentrum). Nach einer recht fröhlichen 11 stündigen Fahrt kamen wir doch etwas müde in Epinay an. Um so mehr freuten wir uns über Kaffee und die Croissants. Nach dem Frühstück gab es eine nette Begrüßung und die Einteilung in die Familien. Ab 13 Uhr fand im Rahmen des 3 Ländertreffens im Parc de l`Europe vor dem Rathaus ein Picknick mit Livemusik statt. Unter den Bäumen waren große Decken ausgebreitet und einige Stühle bereit-gestellt, auf denen man sich ungezwungen niederlassen konnte. Herrliches Wetter, gute Stimmung, voller Picknickkorb und dezente Livemusik im Hintergrund läßt vermuten, daß der Spruch "Er lebte wie Gott in Frankreich" daher kommt. Den Abend verbrachten wir in unseren Gastfamilien gemütlich zu Hause, in Paris oder im Clubhaus.
Am Pfingstsonntag fand um 9.30 Uhr unser legendäres Volleyballturnier statt. Die Einteilung war etwas eigenwillig. Es gab nur 2 Damenmannschaften, die gegen 10 Herrenmannschaften antraten. Auch in diesem Jahr haben die Franzosen gewonnen. Es hat aber allen Spaß gemacht und das ist doch die Hauptsache.
Am Abend waren wir zu der von der Gemeinde Epinay ausgerichteten großen Abendveranstaltung mit Büfett eingeladen. Nach dem offiziellen Teil labten wir uns von dem reichhaltigen Büfett. Für Unterhaltung sorgte eine Gesangsgruppe, ein Zauberkünstler und ein DJ. Alles in allem ein gelungenes, schönes Fest.
Pfingstmontag trafen wir uns um 9 Uhr und machten uns auf nach Paris. Unsere erste Station war das Quartier St. Martin. Einige gingen zu Mc Donalds oder spazieren andere besichtigten die "spektakuläre Schleuse". Das Spektakuläre ist wohl auf einen Film von Marcel Corné zurückzuführen, der dort gedreht wurde.
Unser Reiseführer war ganz enttäuscht, daß wir den großen Film "Hotel Nord " mit den Schauspielern Arletty und Louis Jouvet nicht gesehen haben.
In diesem Film hat Arletty gesagt: "Atmosphäre, Atmosphäre, habe ich einen Mund voll Atmosphäre?"
Irgendwie, so schien mir, haben wir die Atmosphäre nicht gespürt.
Aber vielleicht spürt man "Das Wunder von Bern" auch nicht, wenn man den Film nicht gesehen hat oder unmittelbar betroffen ist.
Der nächste Anlaufpunkt war der Eiffelturm. Da die Schlange am Fahrstuhl immens war, erklimmten wir ihn zu Fuß. Für Sportler natürlich kein Problem!! Die Aussicht war einfach toll. Pflasterlahm verbrachten wir den letzten Abend in unseren Gastfamilien.
Dienstag gegen 20.30 Uhr kamen wir müde aber dafür um einige Erlebnissen reicher wieder in AWB an. Insgesamt bereitete es uns wieder viel Freude bekannte Gesichter zu sehen und auch mehr über die Franzosen zu erfahren.
An dieser Stelle vielen Dank an Beatrice Weber, welche die Reise für die Volleyballer organisiert hat. Vielen Dank auch an diejenigen, die unsere Reise unterstützt haben.
03.06.2004 - Martin Kaps
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