TuS Altwarmbüchen Volleyball

Mannschaften

 
 
 

TSV Burgdorf II-TuS Altwarmbüchen III0:361 Min.23:2513:2523:25

 

Coach:ChristaSpieler:Hase, Juli, Jaaaich, Sascher, Micha, Docg, Henning, Nes, KO, Larsen

 

Herren III: Das Ende eines Traumas?

...Eindrücke aus dem Spiel AWB Herren III gegen Burgdorf...

8:35 – Parkplatz vor der Halle: Die vom frühen Aufstehen leicht entstellten Volleyballer der 3.Herren machen sich auf nach Burgdorf. (Zitat: „… ich kann Stimmen hören, aber erkennen kann ich noch nichts…!“)

Nach ersten Schwierigkeiten, die richtige Halle zu finden ( Björn: „Ich hab nen Navi!“ –Anm. des Autors: Würde mich mal interessieren, wer den darauf programmiert hat, verkehrt herum in Einbahnstrassen zu fahren und wie Björn es schafft, im Stand 23km/h zu fahren…), erreichten wir schließlich gegen 9:10 unser Reiseziel. Mit einigen Vigilanz-steigernden Mittel im Handgepäck gelang es uns dann auch noch, die letzten Spieler aus dem Wachkoma zu holen. (Anm. des Autors: Vigilanz = durchschnittliches Erregungsniveau des zentralen Nervensystems, und hat , entgegen der Annahme einiger Spieler, NICHTS mit irgendwelchen anderen Körperteilen zu tun!... Nein, auch dann nicht wenn in der Definition Erregung oder ein verstümmeltes "Lanze" vorkommt!)

10.00 – Anpfiff 1.Satz: Alles begann sehr ungleich, und wir konnten uns bereits wenige Minuten mit 6:1 in Führung gehen. Wie so oft, wenn der Gegner keine nennenswerte Gegenwehr zeigt, lässt die Konzentration nach, man wird unaufmerksam und schläft ein. Es kam also wie es kommen musste: Auf einmal stand es 19:17. Große Verwirrung! Was war geschehen? Hatte das Schiedsgericht etwas damit zu tun? Mhh. An zwei Punkten mit Sicherheit, bei denen der erste Schiedsrichter einen Sichtblock gesehen haben wollte. Ein weiterer Auszug aus dem Spielgeschehen verdeutlicht die „Leistung“ des Schiedsgerichtes:“ Der Angriff von Burgdorf, touchiert Saschas Block, Juli kratzt den Ball aus der Angriffszone, Lars gelingt es den Ball über das Netz zu spielen…- der 1. Schiedsrichter pfeift gegen uns!“ Bis dahin eine völlig normale Spielsituation. Gehen wir mal die Möglichkeiten durch, welcher Fehler den Schiri zum Abpfiff des Spielzuges animiert haben könnten: 1. Netzberührung durch Sascha oder andere Beteiligte auf unsere Seite: Fehlanzeige! 2. Vielleicht auf ein gehobener Ball von Juli oder Lars? Nein. Vielleicht ein Sichtblock? Muahahah… auch nicht, obwohl das nicht überraschend gewesen wäre…. Nein, es waren schlicht und ergreifend 4 Berührungen, die der Schiri gesehen haben wollte… Diese und andere Entscheidungen (ein weiteres Mal 4 Berührungen) brachten uns noch zusätzlich um das letzte bisschen Konzentration. Da war der Zeitpunkt zum Aufwachen gekommen, den Christa mit einer Auszeit einläutete. Zu guter Letzt und mit einem ordentlichen „HALLO WACH!!“ in den Ohren konnten wir den Satz mit 25:23 knapp aber verdient für uns entscheiden.

10:24 - Anpfiff 2.Satz: Wie im ersten Satz bauten wir uns ein bequemes Punktepolster auf. Konsequent übten wir Druck auf den Gegner aus, der uns nichts entgegenzusetzen hatte. Nach einer beeindruckenden Aufschlagserie führten wir 9:3 und sollten dieses Polster auch den gesamten Satz über nicht mehr abgeben. Nach nur 16 Minuten endete der Satz 25:13 zu unseren Gunsten.

10:44 - Anpfiff 3.Satz: Motiviert durch die gute Leistung in den beiden vorherigen Sätzen wollten wir nun das Spiel für uns entscheiden. Mit den mahnenden Worten von Christa im Hinterkopf, das der 3. Satz der Schwerste ist, und mit der Erinnerung an so manches andere Spiel, das wir trotz 2:0-Führung in dieser Saison abgegeben haben, begaben wir uns aufs Feld. Von da an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in der keine Seite einen deutlichen Vorsprung herausspielen konnte. Beim Spielstand 22:20 aus unserer Sicht hatte aber erneut das Schiedsgericht seinen großen Auftritt. Angriff über unsere 4, der Block wird außen angeschlagen, prallt fast im 90-Grad Winkel in Richtung Bank des Gegners. Der Schiedsrichter gibt den Ball aus, allerdings will er nichts von einer Blockberührung gesehen haben… Da wurden das Spiel und wir dann prompt richtig unentspannt. Jeder von uns wusste, dass wir diesen Satz gewinnen mussten, oder wir würden erneut Gefahr laufen, ein bereits gedanklich gewonnenes Spiel abzugeben. Also ging es nur noch wie so oft über den Kampf. Zu guter Letzt konnten wir auch den dritten Satz 25:23 zu unseren Gunsten entscheiden, und hatten damit auch unser 2:0-Trauma überwunden!

Unterm Strich konnten wir durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, gute Stimmung und erfreulich wenige Eigenfehler das Spiel für uns entscheiden. Besonders hervorzuheben sind unsere konstante Annahme und Feldverteidigung sowie eine Reihe effektiver Aufschläge, die besonders unsere Mittelblocker entlasteten.

Auch ein Dank an unsere Zuschauer, ihr seid immer herzlich willkommen.

15.01.2007 - KO (Kai Sattler) - letzte Änderung am 15.01.2007
 
 
 

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