Herren III: Förderung des "Wir"-Gefühls!
Am 27.07. traf sich die 3. Herren im Hochseilgarten am Rande der Eilenriede.
Schwierig genug war es ja, einen gemeinsamen Termin zu finden. Immerhin waren wir zu zehnt (und haben somit die Mindestteilnehmerzahl souverän erreicht) und konnten uns fast fünf Stunden in mehr oder weniger schwindelerregender Höhe austoben.
Wir trafen uns um 9:30 Uhr an einem schönen Sonntagmorgen am Hochseilgarten an der Eilenriede, um die lange geplante Kletterei in die Tat umzusetzen. Es sollte warm werden; mit von der Partie waren Mareike, Alex, Björn, Henning, Jan, Kai, Micha, Sascha, Uwe und Gunter sowie Anke und Connie als Anleiterinnen. Nach den ersten Übungen und Erläuterungen ging es auch gleich an die Seile, zunächst in schwindelerregender Höhe von 30cm. Balancefinden und vom nebenhergehenden Mitstreiter Gehaltenwerdenkönnen, war das Motto. Als nächstes ging es sehr gruppendynamisch zu, denn nur als Gruppe mit gegenseitiger Unterstützung konnten wir den imaginären Sumpf überqueren und sicher den Rettungshubschrauberlandeplatz erreichen. Wir konnten diese Übung auch souverän meistern, ohne auch nur einen Fall von akuter Blindheit zu beklagen (drakonische Strafe bei Fehltritt).
Nun teilte sich die Gruppe, wir sollten zum einen eine recht lange Strickleiter nach oben steigen, um eine Glocke zu betätigen, zum anderen eine etwas löchrige, durch Seile gespannte Holzlattenbrücke mit anschließendem (zugegebenermaßen kurzem) Sprung überqueren. Mehr (z.B. Jan) oder weniger (NN) souverän konnten wir diese Herausforderung meistern. Mit Geländer wäre es wohl einfacher...
Nun ging es an die Jakobsleiter. Von hier nur soviel: Alex und Björn waren unschlagbar, Sascher und Kai waren aber auch nicht zu toppen. Die anderen waren "solala", aber natürlich auch gut.
Nun ging es zur nächsten Doppelübung: über an Seilen befestigte Holzlatten, die in der Mitte von unten gerade gezogen wurden, zur anderen Seite. nach der Jakobsleiter eine eher einfache Übung ;-) Die zweite Klettereinheit bestand im Balancieren über ein Drahtseil unter Zuhilfenahme einzelner Seile (senkrecht hängend), anschließend durften wir einen Schritt ins Leere tun (gefühlt ungefähr 5m freier Fall, realistisch ungefähr 50cm), bevor uns das Sicherungsseil auffing (alle, die leichten wie die schweren). Apropos schwer: Anke hatte angemerkt, dass die Fledermaus (Abschlußübung) mit mehr als zehn Personen mehr Spaß macht. Dies mußten wir bestätigen, zumindest ab 70kg Eigengewicht reichen acht Kerle nicht aus, um eine entsprechende Beschleunigung zu bewirken.
Die Zeit verging wie im Flug, denn nun war es bereits 14:30 Uhr, und es mußte abgebaut bzw. hochgezogen werden. Wobei wir alle auch mehr oder weniger fertig waren und uns auf das abschließende kühle Getränk im Lister Turm Biergarten freuen konnten. "Wir wollen nächstes Jahr wieder hoch hinaus", war der einstimmige Tenor. Dann vielleicht auch mit den anderen...
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